Tiger ist einer von dreien, die von ihrer Familie zurückgelassen wurde - eingesperrt in der Gästetoilette, ohne Futter und Wasser. Wir konnten trotz mehrfacher Annoncen bisher keines dieser drei Tiere vermitteln. Es gibt einfach zu viele, dieses Jahr scheinbar mehr als jemals zuvor, trotz ständiger aufwändiger und kostenintensiver Kastrationsaktionen.
Allein in dieser Woche haben wir an drei Fronten gekämpft, nachdem an zwei Stellen die gröbsten Probleme beseitigt waren, wurde uns ein nächster Fall in Pivitsheide gemeldet. Dort hat eine herrenlose Katze sieben Junge in einer Garage zur Welt gebracht, auch dort sind wir vor Ort. Die betroffene Familie hat sich rührend gekümmert und der Katzenmutter ein Wochenbett ermöglicht, wie es wünschenswert ist.
Sobald sie nicht mehr von ihrer Katzenmama genährt werden, müssen wir die Kleinen unterbringen, hier hat uns der Tierschutz Lemgo wieder seine Unterstützung zugesagt.
Wir benötigen dringend Pflegestellen! Wer jemanden kennt, der einer oder auch mehreren Katzen ein gutes und lebenslanges Zuhause geben kann, melde sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Wir benötigen schnellstmöglichst die Durchsetzung der Kastrationspflicht in Lage, entsprechende Anträge liegen der Stadt vor, auch Anfragen, wann das Thema vor Hauptausschuss und Rat behandelt wird.
Da alle Bemühungen der Tierschützer bisher nicht die Einsicht bewirken konnten, dass eine Katze kein austauschbarer Gebrauchsgegenstand ist, dessen man sich beliebig entledigen kann, benötigen wir hier ganz dringend entsprechende gesetzliche Regelungen.
Es ist völlig unakzeptabel, dass ehrenamtliche Tierschützer mit diesem Problem - das unsere Wegwerfgesellschaft ja verursacht - allein gelassen werden.




