Soeben erhielt ich einen Anruf aus der Tierklinik Vorbohle. Eine Tierarzthelferin, die sich schon immer über das normale Maß hinaus engagiert hat, schilderte mir folgenden Fall mit der Bitte um eventuelle Unterstützung.
Eine dort gut bekannte Hundehalterin hat von ihren verstorbenen Eltern zwei alte und kranke Cockerspaniel übernommen, Ginger und Gauner.
Beide sind 12 Jahre alt und benötigen Dauermedikation, teils wegen eines Rückenleidens, also Dauerschmerzmediaktion, Gauner wegen eines Leberleidens, zusätzlich Schlaganfallprophylaxe. Für beide Hunde ist die Medikamentengabe unverzichtbar. Die jetzige Halterin ist Hartz-IV-Empfängerin, sie lebt nur für ihre Hunde und kann die monatliche Belastung durch die Tierarztrechnung nicht schaffen.
Hier geht es nicht nur darum, den beiden alten Hunden ihre Medikation zu ermöglichen, es handelt sich hier auch um ein humanitätes Problem, denn die Besitzerin hat niemanden außer ihren Tieren. Mit dem Problem, dass Tierbesitzer sich die Tierarztkosten nicht leisten können, werden wir ständig konfrontiert. Wir finden eigentlich auch immer eine Lösung.
Die Tierklinik Vorbohle kommt der Tierbesitzerin zwar entgegen, aber die weitere Behandlung muß gesichert sein. Deshalb unsere Bitte:
Wenn jeder nur einen ganz geringen Betrag auf unser Spendenkonto überweist oder einzahlt, entweder zweckgebunden oder mit dem Hinweis "Ginger und Gauner " können wir helfen, die Behandlung langfristig zu sichern.
Ich verbürge mich im Namen des Gesamtvorstandes dafür, dass die eingegangenen Spenden nur für diesen Zweck verwendet werden. Sollte mehr eingehen, als für die beiden Cocker benötigt wird, legen wir es nachweisbar für Tiere zurück, deren Besitzer die notwendigen Tierarztkosten nicht bezahlen können.
Jeder, der sich angesprochen fühlt, kann sich gern bei der Tierklinik Vorbohle in Schloß-Holte-Stukenbrock vergewissern, dass es sich so verhält, wie ich es hier beschrieben habe. Tel.: 05207 5500
Ich bedanke mich im voraus.
Herzliche Grüße
Marianne Rautenberg




